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Grammatik Regeln: Subjekt - Subjekte in Sätzen bestimmen

 

Ein Satz besteht aus mehreren Teilen. Die Teile, die eng zusammengehören, nennt man Satzglieder. Ein Satzglied ist das Subjekt. Es kann aus einem oder mehreren Wörtern bestehen.

Ein Subjekt findet man mit der Frage "Wer oder was?" Mit wer? fragt man nach Personen, mit was? fragt man nach Sachen.

Subjekte können Nomen (das Haus, der Füller) oder Pronomen ( ich, du, er , sie ...) sein.

Beispiele:

Ein Schaf läuft auf der Wiese. Was läuft auf der Wiese? Ein Schaf.

Jonas hört Radio. Wer hört Radio? Jonas.   

Es ist kalt. Was ist kalt? Es.

 


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Grammatik Regeln: Prädikat - das Prädikat als Satzglied

 

Einteilige Prädikate

 

Verben (Tuwörter) nennt man als Satzglied "Prädikat". Das Prädikat erfragt man mit "Was tut das Subjekt?".

 

Beispiele für ein einteiliges Prädikat:

Tomas geht zum Schwimmen

Ich kaufe eine Packung Kaugummis

Es ist heute sehr heiß.

 

Das einteilige Prädikat steht in Aussagesätzen immer an zweiter Stelle.

 

Ein Jumbo-Jet  startete um 19.00 Uhr  in Richtung Süden.

 

Die Sonne strahlte  vom blauen Himmel.

 

Zweiteilige Prädikate

 

Prädikate können zweiteilig sein. (Man nennt das zweiteilige Prädikat auch Prädikatsklammer)

 

Beispiel für ein zweiteiliges Prädikat (Verbklammer):

Ich sehe mir den Film an.

Der Seehund tauchte aus den Wellen auf.

Timo hat eine Eins im Aufsatz geschrieben.

Die Safttüte ist in der Tasche ausgelaufen.

 

Ein zweiteiliges Prädikat steht immer an zweiter Stelle und an letzter Stelle im Aussagesatz.

 

Der Ring ist in den Rinnstein gefallen.

 

Ronny hat mir auf die Schulter geklopft.

 


Grammatik Regeln: Genitivobjekte, Dativobjekte und Akkusativobjekte

 

Objekte

 

Satzglieder, nach denen man mit "Wessen", "Wem?" oder "Wen oder was?" fragt, nennt man Objekte.

 

Genitivobjekte bestimmen

 

Mit "Wessen?" fragt man nach dem Genitivobjekte. Nomen und Pronomen können Genitivobjekte  sein.

 

Beispiele für das Genitivobjekt:

Der Richter beschuldigt ihn eines Vergehens. Wessen beschuldigt der Richter ihn? Eines Vergehens.

Er rühmt sich guter Taten. Wessen rühmt er sich? Guter Taten.   

 

Diese Verben haben ein Genitivobjekt: anklagen, sich annehmen, bedürfen, beschuldigen, entbehren, sich enthalten, sich erfreuen, gedenken, sich rühmen.

 

Das Genitivattribut

 

Das Genitivattribut besteht aus einem Substantiv, das ein anderes Substantiv genauer beschreibt.

 

Beispiele für das Genitivattribut:

Er holt den Mantel seiner Mutter. 

 

Dativobjekte bestimmen

 

Mit "Wem?" fragt man nach dem Dativobjekt . Nomen und Pronomen können Dativobjekte sein.

 

Beispiele:

Das Buch gefällt Annika. Wem gefällt das Buch? Annika.

Bernd winkt seinem Nachbarn. Wem winkt Bernd? Dem Nachbarn.   

Ich verzeihe dir. Wem verzeihe ich? Dir.

Akkusativobjekte bestimmen

Mit "Wen oder was?" fragt man nach dem Akkusativobjekt. Nomen und Pronomen können Akkusativobjekte sein.

Beispiele:

Chris streichelt den Hund. Wen streichelt Chris? Den Hund.

Der Torwart hält einen Torschuss. Was hält der Torwart? Einen Torschuss.   

Seit Jahren sammle ich Briefmarken. Was sammle ich seit Jahren? Briefmarken.

 


Grammatik Regeln: Adverbiale Bestimmungen

 

Adverbiale Bestimmungen beschreiben, wann, wo, wie und warum etwas passiert.

 

Adverbiale Bestimmungen der Zeit (temporal, Temporalbestimmung)

 

Die adverbiale Bestimmung der Zeit (temporal) beschreibt, wann etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung der Zeit (temporal) mit wann, wie lange und wie oft.

 

Beispiele:

Ich war gestern beim Sport. Wann war ich beim Sport? Gestern.

Die Klasse war zwei Wochen in London. Wie lange war die Klasse in London?     

Zwei Wochen.

Wir hatten zweimal Kochen. Wie oft hatten wir Kochen? Zweimal.

Adverbiale Bestimmungen des Ortes (lokal, Lokalbestimmung)

Die adverbiale Bestimmung des Ortes (lokal) erklärt, wo etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung des Ortes (lokal) mit wo, wohin, woher.

Beispiele:

Ich suche den Füller auf dem Tisch. Wo suche ich den Füller? Auf dem Tisch.

Klaus geht in die Sporthalle. Wohin geht Klaus? In die Sporthalle.

Wir kommen aus der Schule. Woher kommen wir? Aus der Schule.

Adverbiale Bestimmungen der Art und Weise (modal, Modalbestimmung)

Die adverbiale Bestimmung der Art und Weise (modal) erklärt, wie etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung der Art und Weise (modal) mit wie.

Beispiele:

Er erklärt die Frage umständlich. Wie erklärt er die Frage? Umständlich.

Sie erteilte fröhlich Auskunft. Wie erteilte sie Auskunft? Fröhlich.   

Adverbiale Bestimmungen des Grundes (kausal, Kausalbestimmung)

Die adverbiale Bestimmung des Grundes (kausal) erklärt, warum etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung des Grundes (kausal) mit warum, weswegen.

Beispiele:

Die Schule fiel wegen Schneetreibens aus. Warum fiel die Schule aus?  

Wegen Schneetreibens.

Die Autobahn wurde durch einen Unfall blockiert. Weswegen wurde die Autobahn

blockiert? Durch einen Unfall.   

Adverbiale Bestimmungen des Zweckes (final, Finalbestimmung)

Die adverbiale Bestimmung des Zweckes (final)  erklärt, wozu etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung des Zweckes (final) mit wozu, zu welchem Zweck.

Beispiel:

Zum besseren Verständnis las ich den Satz nochmals. Wozu las ich

den Satz nochmals?  

 

Adverbiale Bestimmungen der Bedingung (konditional, Konditionalbestimmung)

 

Die adverbiale Bestimmung der Bedingung (konditional) erklärt, unter welcher Bedingung etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung der Bedingung (konditional) mit unter welcher Bedingung.

 

Beispiel:

Bei Regenwetter fahren wir mit dem Auto. Unter welcher Bedingung

fahren wir mit dem Auto?

 

Adverbiale Bestimmungen der Folge (konsekutiv, auch: Konsekutivsatz oder Folgesatz)

 

Die adverbiale Bestimmung der Folge (konsekutiv) erklärt, mit welcher Folge etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung der Folge (konsekutiv) mit mit welcher Folge. Der Konsekutivsatz ist ein Nebensatz.

 

Beispiele:

Er rief so laut, dass ein Echo kam. Mit welcher Folge

rief er so laut?

Sie war so müde, dass sie den Schlüssel vergaß. Mit welcher Folge

war sie so müde?

 

Adverbiale Bestimmungen des Mittels (Instrumentalbestimmung)

 

Die adverbiale Bestimmung des Mittels (instrumental) erklärt, mit welchem Mittel etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung des Mittels (instrumental) mit mit welchem Mittel, womit.

 

Beispiele:

Er schneidet den Apfel mit dem Messer. Mit welchem Mittel

schneidet er den Apfel?  Mit Hilfe des Messers.

Sie schreibt mit dem Kuli. Mit welchem Mittel schreibt sie?

Mit Hilfe des Kulis?

 

Adverbiale Bestimmungen des Gegengrundes (Konzessivbestimmung)

 

Die adverbiale Bestimmung des Gegengrundes (konzessiv) erklärt, trotz welchen Umstands etwas passiert. Erfrage die adverbiale Bestimmung des Gegengrundes (konzessiv) mit trotz welchen Umstands.

 

Beispiel:

Trotz aller Widrigkeiten gelang der Versuch. Trotz welchen Umstands

gelang der Versuch?  Trotz aller Widrigkeiten.

 

 


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Alle Satzglieder in einer Übersicht. Du lernst Subjekt, Prädikat und Objekt in einem Satz zu bestimmen. Subjekte, Prädikate, Dativobjekte und Akkusativobjekte kann man mit Fragen im Text erkennen.
 
 
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