Regeln der Grammatik

Schnellnavigation: Grammatik Regeln und Beispiele
Adjektive Grammatik mit Regeln
Adverbiale Bestimmung der Zeit temporal
Adverbiale Bestimmung des Ortes lokal
Adverbiale Bestimmung der Art u. Weise modal
Adverbiale Bestimmung der Bedingung
Adverbiale Bestimmung des Grundes kausal
Adverbiale Bestimmung des Zweckes final
Adverbiale Bestimmung der Folge konsekutiv
Aktiv Übungen zum Aktiv
Akkusativobjekte Regeln Akkusativobjekt
Dativobjekte Grammatik mit Regeln
Indirekte Rede Regeln zur indirekten Rede
Komparation von Adjektiven Regeln
Konjunktionen, Satzverbindungen, Satzzeichen
Nomen - Grammatik mit Regeln
Passiv Übungen und Regeln zum Passiv
Perfekt
Plusquamperfekt
Possessivpronomen Deutsch
Prädikate - Grammatik mit Regeln
Präpositionalobjekte
Präpositionen - Grammatik mit Regeln
Präsens
Präteritum
Satzarten
Satzzeichen Regeln zu den Satzzeichen
Satzglieder - Grammatik mit Regeln
Steigerung von Adjektiven
Subjekte Grammatik mit Regeln
Verben mit Zeiten  Grammatik mit Regeln
Zeichensetzung Hauptsätze, Nebensätze, wörtliche Rede

Satzarten

Aussagesatz, Fragesatz, Ausrufesatz, Infinitivsatz.
Der Aussagesatz  hat als Satzschlusszeichen einen Punkt (.) Am häufigsten wird der Aussagesatz verwendet. Der Aussagesatz erzählt oder informiert über etwas.

Beispiele für den Aussagesatz:
Heute schneit es wieder.
Ich habe gerade Musik gehört. Morgen fahren wir in den Urlaub.
Die Schulordnung schreibe ich einmal ab.
Die Sonne scheint.

Der Fragesatz

Bei einem  Fragesatz  steht als Schlusszeichen ein Fragezeichen (?). In einem Fragesatz wird nach etwas gefragt. Fragesätze gibt es mit und ohne Fragewort. Auf Fragesätze antwortet man in der Regel mit ja oder nein. Beim einfachen Fragesatz steht das Verb an erster Stelle. Enthält der Fragesatz ein Fragewort, dann folgt darauf ein Aussagesatz. Fragewörter sind: wer, wie, was, warum, wieso, wann, wo, wohin oder woher.

Beispiele für den Fragesatz:
Wo ist die Bachstraße?
Könntest du mir das Brot geben?
Wer kommt mit ins Schwimmbad?
Wie kann man das Computerspiel gewinnen?
Was ist denn das hier?
Wann fängt das Fußballspiel an?

Der Ausrufesatz

Ein  Ausrufesatz  endet mit einem Ausrufezeichen (!). Auch Befehle und ausdrückliche Aufforderungen erhalten ein Ausrufezeichen. Ein Ausrufesatz ist oft gefühlsbetont.

Beispiele für den Ausrufesatz:
„Komm bloß schnell her zu mir!", rief Thomas.
„Oh, nein!", jammerte Dennis.
Diese Programmiercodes dürfen doch nicht verwechselt werden!
Hier hast du nichts zu sichen.!
Hier dürfen Sie nicht rauchen!

Aufforderungssatz

Ein Aufforderungssatz drückt eine Bitte oder einen Befehl aus. Der Aufforderungssatz hat als Satzzeichen das Ausrufezeichen.

Beispiele für den Aufforderungssatz:
„Lass das sein!
„Gib es mir bitte endlich!
Verlasse sofort diesen Raum!
Schicken Sie den Raumtraunsporter mit Lichtgeschwindigkeit!

Zu den Übungen für Satzarten

Satzzeichen

Das Komma vor Konjunktionen

Das Komma setzt man vor entgegengesetzten Konjunktionen, vor anreihenden Konjunktionen und vor gleichrangigen Konjunktionen.

Das Komma vor entgegengesetzten Konjunkktionen

Engegengesetzte Konjunktionen sind aber, allein, doch, jedoch, sondern, vielmehr. Beispielsätze für entgegengesetzte Konjunktionen:

Wir wollen gerne nach draußen, aber es regnet.
Er strebt nach Erfolg, allein er stellt sich nicht ein.
Der Bus wollte weiterfahren, doch die Ampel sprang um.
Meine Noten sind ziemlich gut, jedoch stört mich noch etwas.
Du bist nicht nur schlau, sondern superschlau.

Zu den Übungen für die Zeichensetzung, Kommasetzung

Aktiv und Passiv

Das Aktiv betont, wer etwas tut.
Ist die handelnde Person (oder Sache) das Subjekt des Satzes, dann steht das Verb im Aktiv.

Beispiele:
Cara spielt Fußball.
Unsere Mannschaft gewinnt das Spiel.

Das Passiv (Leideform)

Wenn man das Passiv benutzt, dann ist die Handlung wichtig und nicht der 'Täter' - oder der Täter ist unbekannt.

Beispiel: Dem Kraftfahrer wird der LKW beschädigt.

Die Bildung des Passiv

Ich werde gefragt.
Ich wurde gefragt.
Ich bin gefragt worden.
Ich war gefragt worden.
Ich werde gefragt werden.
Ich werde gefragt worden sein.

Das Passiv in allen Personen und Zeiten

Präsens:
Ich werde gefragt.
Du wirst gefragt
Er/Sie/Es wird gefragt.
Wir werden gefragt.
Ihr werdet gefragt.
Sie werden gefragt.

Präteritum::
Ich wurde gefragt.
Du wurdest gefragt
Er/Sie/Es wurde gefragt.
Wir wurden gefragt.
Ihr wurdet gefragt.
Sie wurden gefragt.

Perfekt:
Ich bin gefragt worden.
Du bist gefragt worden.
Er/Sie/Es ist gefragt worden.
Wir sind gefragt worden.
Ihr seid gefragt worden.
Sie sind gefragt worden.

Plusquamperfekt:
Ich war gefragt worden.
Du warst gefragt worden.
Er/Sie/Es war gefragt worden.
Wir waren gefragt worden.
Ihr wart gefragt worden.
Sie waren gefragt worden.

Futur I:
Ich werde gefragt werden.
Du wirst gefragt werden.
Er/Sie/Es wird gefragt werden.
Wir werden gefragt werden.
Ihr werdet gefragt werden.
Sie werden gefragt werden.

Futur II:
Ich werde gefragt worden sein.
Du wirst gefragt worden sein.
Er/Sie/Es wird gefragt worden sein.
Wir werden gefragt worden sein.
Ihr werdet gefragt worden sein.
Sie werden gefragt worden sein.

Vorgangspassiv und Zustandspassiv

Das Vorgangspassiv wird verwendet, wenn eine Handlung betont werden soll. Die handelnde Person ist nicht unwichtig oder unbekannt.

Das Vorgangspassiv wird mit dem Hilfsverb 'werden' gebildet.

Beispiel Vorgangspassiv: Ich werde als Klassensprecher gewählt.

Das Zustandspassiv beschreibt, wie Zustand nach einer Handlung ist.

Das Zustandspassiv wird mit dem Hilfsverb 'sein' gebildet und dem Partizip II. Das Zustandspassiv kommt zeitlich nach dem Aktiv und dem Vorgangspassiv, denn es stellt ein Ergebnis dar.

Beispiel Zustandspassiv: Ich bin als Klassensprecher gewählt.

Zu den Übungen für Aktiv und Passiv

Steigerung (Komparation) von Adjektiven

Steigerungsformen - Positiv, Komparativ, Superlativ

Wie verändern sich die Adjektive bei der Steigerung?
In der Positivform steht das Adjektiv in der Grundform. Im Komparativ erhält das Adjektiv die Endung -er. In der Steigerungsform Superlativ wir am vor das Adjektiv gestellt. Das Adjektiv erhält dabei die Endung -sten.

Positiv Komparativ Superlativ
eng enger am engsten
schnell schneller am schnellsten
klein kleiner am kleinsten
schön schöner am schönsten

Die Steigerung bei kurzen Adjektiven mit a, o oder u.
Im Komparativ erhalten kurze Adjektive mit a, o oder u im Superlativ einen Umlaut.

Positiv Komparativ Superlativ
arm ärmer am ärmsten
groß größer am größtensten
dumm dümmerer am dümmsten

Steigerungsformen

Regelmäßige Steigerungsformen

Grundstufe
schnell
lieb
schön

Steigerungsstufe
schneller
lieber
schöner

Höchststufe
am schnellsten
am liebsten
am schönsten


Die Grundstufe wird "Positiv" genannt.
Die Vergleichsstufe heißt "Komparativ".
Die Höchststufe ist der "Superlativ".

Adjektive mit der Endung -d/-t oder Zischlaut (s, sch, ß, x, z)
Adjektive mit der Endung -d oder -t und Zischlaut (s, sch, ß, x, z) bilden den Superlativ mit der Endung -est.

Beispiel: alt – älter – am ältesten


Zu den Übungen für die Steigerung der Adjektive


Übungen zu den Regeln in der Grammatik - Deutsch. Einfache Regeln für die deutsche Grammatik. Übungen und Übersichten für die Grammatik.